Martina Poßberg


Verhaltensforscherin



Schwerpunkt Entscheidungsverhalten


"Es gibt Entscheidungen, die man nicht im Tagesgeschäft löst. Die sich nicht delegieren lassen. Nicht googeln. Nicht wegschlafen. Und für die man einen Gesprächspartner braucht, den man im eigenen Netzwerk nicht finden kann."

Über mich


Ich habe Jura und BWL studiert – in Deutschland, England und den Niederlanden.


In der BWL entdeckte ich meine Liebe zum Marketing.


Und mit dem Internet, Social Media, Apps und schließlich der KI kam die Faszination, die mich seither nicht loslässt: Consumer Behaviour – wie Menschen wählen, entscheiden und sich verändern, in einer Welt im ständigen Wandel.


Erst beim Konsumenten. Dann bei jeder Entscheidung, die unter Druck fällt.


Seit über 20 Jahren forsche und lehre ich an der Fontys University.


Mein Schwerpunkt: wie Menschen unter Druck denken, sich verhalten und entscheiden.


Kein theoretisches Interesse.


Es ist die Grundlage jedes Gesprächs, das ich führe.


Ich pendle zwischen zwei Welten.


Tagsüber Hörsaal, Projekte, Studierende aus aller Welt.


Abends der Bourgerhof in Willich – ein Familienbetrieb seit 1394, den wir gemeinsam führen.


Theorie und Praxis.


Akademie und Boden.


Beides prägt, wie ich denke. Und wie ich zuhöre.


Je digitaler die Welt wurde, desto klarer wurde mir, was selten wird: ein Mensch, der wirklich zuhört.



Ansatz


Ich führe Gespräche.


Keine Sitzungen. Kein Coaching. Kein Protokoll.


Was ich mitbringe, ist zweierlei: wissenschaftliche Methodik – und das japanische Kiku, das aufmerksame, vollständige Zuhören, das in Japan eine eigene Tradition hat.


Nicht, um zu antworten oder zu bewerten. Sondern um zu hören, was gemeint ist und was vielleicht noch keine Worte hat.


Beides zusammen ergibt, was es selten gibt: ein Gegenüber, das wirklich versteht, was in einer Entscheidung passiert. Und warum.



Für wen



Wer zu mir kommt, entscheidet viel.


Trägt Verantwortung, die sich nicht einfach teilen lässt.


Und braucht ein Gegenüber, dem man bedingungslos offen begegnen kann – ohne dass das Gesagte morgen gegen einen verwendet wird.


Das können Führungskräfte sein.


Unternehmer:innen. Oder Menschen an einem echten Scheideweg.


Was sie verbindet:

Sie wollen keine Ratschläge.

Sie wollen Klarheit.




Der Ort



Bourgerhof, Willich – zwischen Düsseldorf und Mönchengladbach.


Ein landwirtschaftlicher Familienbetrieb seit 1394.


Kein Büro.

Kein Co-Working-Space.

Kein digitales Rauschen.


Was hier gesprochen wird, bleibt hier.

Ohne jede Ausnahme.



Diskretion.


Diskretion ist für mich keine Zusage, sondern Geschäftsgrundlage.


Anonymität.


Kein öffentlicher Wartebereich.


Termine sind so gelegt, dass Begegnungen mit anderen ausgeschlossen sind.


Privatsphäre.


Sie parken diskret auf privatem Grund, direkt im Innenhof.


Administration.


Die Abrechnung erfolgt neutral – auf Wunsch so formuliert, dass keine Rückschlüsse auf Inhalte möglich sind.


Flexibilität.


Termine vereinbare ich individuell, passend zu Ihrem Kalender, auch außerhalb üblicher Zeiten.


Zugang.


Dieser Ort wird nicht beworben.

Er wird weitergegeben.


Die meisten Menschen suchen nicht nach ihm – und finden ihn doch.


Der Zugang entsteht über persönliche Empfehlung, aus einem Kontext, in dem Vertrauen schon besteht. So soll es bleiben.


Ich arbeite nicht mit jedem. Nicht aus Exklusivität, sondern weil ein Gespräch nur dann etwas bewegt, wenn der Rahmen für beide Seiten stimmt.


Deshalb sprechen wir zuerst kurz miteinander.

Telefonisch. 20 Minuten.


Ohne Verpflichtung, aber mit Haltung.


Passt es, vereinbaren wir einen Termin auf dem Bourgerhof.


Passt es nicht, sage ich das offen.

„Wer zuhört, versteht mehr als wer antwortet.“